Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Geltungsbereich

  1. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Janina Zurybida, Inhaberin von Janina Zurybida Lektorat und Text (im Folgenden „die Auftragnehmerin“ genannt) und dem Auftraggeber/ der Auftraggeberin (im Nachfolgenden als „der Kunde“ bezeichnet). Die AGB werden vom Kunden durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung. Sie gelten also für jeden einzelnen Auftrag und auch für künftige Geschäfte. Das gilt insbesondere auch dann, wenn der Kunde AGB verwendet und diese entgegenstehende oder von den hier aufgeführten AGB abweichende Bedingungen enthalten.
  2. Die Abweichungen von den hier aufgeführten AGB sind nur in dem Falle gültig, wenn die Auftragnehmerin eine schriftliche Zustimmung erteilt hat.
  3. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen Geschäftsbedingungen. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung der Auftragnehmerin maßgebend.

II. Angebot und Vertragsabschluss

  1. Nach Kontaktaufnahme durch den Kunden erstellt die Auftragnehmerin ein Angebot. Dieses enthält Angaben über Art der Leistung (Lektorat, Texterstellung, individuelle Vereinbarungen), Umfang, Preisberechnung, Anzahlung, Gesamtpreis sowie ggf. den Liefertermin.  Alle Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich verbindlich zugesichert werden.
  2. Für das Lektorat wird das Angebot auf Grundlage des vorliegenden Manuskriptausschnitts erstellt. Ohne vorherige Einsicht in das zu bearbeitende Manuskript kann kein Angebot erstellt werden.
  3. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt des gesamten Manuskripts vom Vertrag zurückzutreten, sollte die Qualität des restlichen Dokuments erheblich von der Qualität der ersten Probeseiten abweichen. In diesem Fall können sich die Vertragsparteien auf eine erhöhte Vergütung einigen
  4. Die Auftragnehmerin behält es sich vor, die Bearbeitung von Aufträgen mit bestimmten Inhalten (u. a. Gewaltverherrlichung, politischer Extremismus) abzulehnen.
  5. Der Auftrag gilt als erteilt, wenn eine schriftliche Bestätigung durch den Kunden bei der Auftragnehmerin eingegangen ist. Der Auftrag gilt als angenommen, wenn eine schriftliche Auftragsbestätigung von der Auftragnehmerin beim Kunden vorliegt. Der Schriftform im Sinne dieser AGB genügt die Übermittlung per E-Mail.

III. Leistungsbeschreibung

  1. Für die Art der Leistung gelten ausschließlich die schriftlich vereinbarten Leistungen. Der Umfang der Leistungen bestimmt sich nach den vorliegenden AGB. Die Dienstleistungen werden ausschließlich auf der Grundlage des Dienstvertragsrechts gem. §§ 611 ff. BGB angeboten.
  2. Lektorat: Das Ziel der Leistungen ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Kunden verursachten Fehler im Ausgangstext und Vorschläge zur Verbesserung von Verständlichkeit und Stil. Der Text des Kunden wird im oben beschriebenen Umfang geprüft. Korrekturen oder Vorschläge werden, wenn nicht anders vereinbart, bei Word-Dokumenten direkt in der Datei mithilfe der Funktion „Änderungen nachverfolgen“ durchgeführt. Grundlage der Korrekturen ist die aktuelle Fassung des „Duden – Die deutsche Rechtschreibung“. Sofern der Kunde die Verwendung einer bestimmten Terminologie, fremdsprachigen Begriffen und Fachwörtern wünscht, muss er die Auftragnehmerin darüber informieren. Besondere Schreibweisen, die vom Duden abweichen, aber nicht korrigiert werden sollen, sind der Auftragnehmerin ebenfalls mitzuteilen. Kommt der Kunde diesen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann nach Fertigstellung des Auftrags keine Reklamation der Leistungen geltend gemacht werden. Eine hundertprozentige Fehlerfreiheit kann die Auftragnehmerin nicht garantieren. Dem Kunden ist bekannt und er erkennt es ausdrücklich an, dass eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext sowie ein durch den Kunden bewirkter Zeitdruck beim Korrigieren seitens der Auftragnehmerin das unter Punkt (2) genannte Ziel beeinträchtigen können, sodass auch nach Abschluss der Arbeiten immer noch ein gewisser Rest an Fehlern im Text verbleib
  3. en kann. Der Kunde ist angehalten, bei Projekten mit erheblichem Umfang längere Korrekturzeiten beziehungsweise mehrere Korrekturläufe einzuplanen.
  4. Texterstellung: Sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde, werden fertigt die Auftragnehmerin Texte mit dem Inhalt nach Wunsch des Kunden in einer lexikografisch vertretbaren und verständlichen Form an. Sie sind so beschaffen, dass sie sich als Arbeitsgrundlage für professionelle Zwecke eignen. Eine spezielle Terminologie oder Stilistik gehört grundsätzlich nicht zur geschuldeten Leistung. Texte mit Vorgaben für Terminologie und Stilistik sind gesondert zu vereinbaren und zu vergüten. Eine hundertprozentige Fehlerfreiheit der Texte kann die Auftragnehmerin nicht garantieren. Der Kunde ist angehalten, bei Projekten mit erheblichem Umfang längere Zeiten zur Texterstellung bzw. mehrere Feedbackschleifen einzuplanen. Die Anzahl der im Preis enthaltenen Feedbackschleifen ergeben sich aus der schriftlichen Vereinbarung.
  5. Feedbackschleifen: Die Anzahl der im Preis inbegriffenen Feedbackschleifen werden vertraglich festgehalten. Feedbackschleifen umfassen im Allgemeinen Schreibfehler, kleinere Änderungen, Austauschen von kleinen Textpassagen oder Bildern o. ä. In keinem Fall sind Feedbackschleifen mit Autorenkorrekturen gleichzusetzen. Autorenkorrekturen werden gesondert vereinbart und abgerechnet.
  6. Formatierungen in den Textdokumenten jedweder Art und Leistung gehören nicht zu den Standardleistungen und bedürfen gesonderter Absprache und Vereinbarung.
  7. Insbesondere bei umfangreichen und komplizierten Aufträgen wird regelmäßig Kontakt zum Kunden gehalten. Im Falle einer Auftragserteilung für ein Lektorat verpflichtet sich der Kunde, bei Klarstellung und Beseitigung von missverständlichen Formulierungen im Ausgangstext für die Texterstellung behilflich zu sein. Im Falle einer Auftragserteilung für eine Texterstellung verpflichtet sich der Kunde, bei Klarstellung des gewünschten Inhalts und Umfang behilflich zu sein.
  8. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, den Vertrag oder Teile des Vertrages durch Dritte erfüllen zu lassen. Die Auftragnehmerin bleibt dabei stets alleiniger Vertragspartner des Kunden, es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

IV. Preise und Zahlung

  1. Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung vereinbarten Preise. Es erfolgt eine Orientierung an der im Internet unter https://www.janinazurybida.de veröffentlichten Preise.
  2. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, einen Vorschuss von 50 % des Gesamtpreises zu verlangen.
  3. Nach Abschluss der Dienstleistung wird die gesamte Arbeit in Rechnung gestellt. Bei umfangreicheren Arbeiten oder mehreren Aufträgen eines Kunden erfolgt eine Abrechnung mit dem Ende jedes Kalendermonats. Sofern auf der Rechnung nicht anders angegeben, ist der Rechnungsbetrag bis vierzehn Tage nach Rechnungserhalt ohne Abzug zu zahlen.
  4. Der Kunde kommt spätestens 4 Wochen nach Erhalt der Rechnung mit den entsprechenden gesetzlichen Folgen in Verzug.

V. Stornierung

  1. Der Kunde ist berechtigt, einen erteilten und durch die Auftragnehmerin angenommenen Vertrag vor Fertigstellung der Bearbeitung in Textform zu stornieren. Ein möglicherweise bestehendes Widerrufsrecht wird durch diese Stornierungsregelungen nicht berührt. Für die Rechtzeitigkeit der Stornierung kommt ist der zeitliche Zugang der E-Mail oder Postzugang bei der Auftragnehmerin maßgebend. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, richten sich die Stornierungskosten nach den folgenden gestaffelten Pauschalen: 50 % des vereinbarten Rechnungsbetrages bis zum siebten Tag vor Beginn der vereinbarten Leistungszeit, 80 % des vereinbarten Rechnungsbetrages ab dem sechsten bis zum dritten Tag vor Beginn der vereinbarten Leistungszeit, 100 % des vereinbarten Rechnungsbetrages für eine Stornierung zum Zeitpunkt von weniger als drei Tagen vor Beginn der vereinbarten Leistungszeit. Zudem ist der Kunde verpflichtet, der Auftragnehmerin alle sonstigen im Vertrauen auf die Gültigkeit des Vertrags gemachten Aufwendungen und sonstige dadurch entstandene Schäden zu ersetzen. Dabei bleibt dem Kunden der Nachweis vorbehalten, dass der Auftragnehmerin keine oder geringere Kosten entstanden sind. Die Auftragnehmerin bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ihr höhere Kosten entstanden sind. Ist die Bearbeitung bzw. Erstellung der vom Kunden erteilten Auftrages bereits begonnen bzw. abgeschlossen, ist die Auftragnehmerin berechtigt, dem Kunden die Mehrkosten bzw. Gesamtsumme in Rechnung zu stellen.
  2. Höhere Gewalt berechtigt sowohl die Auftragnehmerin als auch den Kunden, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde hat jedoch der Auftragnehmerin Ersatz für bereits getätigte Leistungen zu erstatten. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, die nachweislich die Möglichkeit der Auftragnehmerin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

VI. Sonderleistungen, Neben- und Reisekosten

  1. Sonderleistungen wie die Umarbeitung oder Änderung von Entwürfen und Texten werden nach dem Zeitaufwand entsprechend gesondert in Rechnung gestellt.
  2. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die zur Auftragserfüllung notwendigen Fremdleistungen im Namen und auf Rechnung des Kunden zu bestellen. Der Kunde verpflichtet sich, der Auftragnehmerin entsprechende Vollmacht zu erteilten.
  3. Soweit im Einzelfall Verträge über Fremdleistungen im Namen der Auftragnehmerin abgeschlossen werden, verpflichtet sich der Kunde die Auftragnehmerin im Innenverhältnis von sämtlichen Verbindlichkeiten freizustellen, die sich aus dem Vertragsschluss ergeben. Dazu gehört die Übernahme der Kosten.
  4. Kosten oder Spesen, insbesondere für Reisen, die der Auftragnehmerin im Zusammenhang mit dem Auftrag entstehen und mit dem Kunden abgesprochen sind, sind vom Kunden zu erstatten.

VII. Lieferung

  1. Für die Lieferfrist sind ausschließlich die beidseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des Auftrages, so hat der Kunde dies im Vorhinein ausdrücklich schriftlich bekannt zu geben.
  2. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die Datenübertragung und eventuell hieraus resultierende Fehler. Der Kunde ist für die Überprüfung der Vollständigkeit der übersandten Texte zuständig.
  3. Die Auftragnehmerin ist um die Einhaltung von vereinbarten Lieferterminen bemüht. Sollte ein Liefertermin absehbar nicht einzuhalten sein, verpflichtet sich die Auftragnehmerin, den Kunden unverzüglich zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen. Der Kunde hat im Falle einer von der Auftragnehmerin verschuldeten erheblichen Terminüberschreitung das Recht, vom Auftrag zurückzutreten, sofern das Lieferdatum als wesentlicher Bestandteil des Auftrags festgesetzt wurde; Vergütungsansprüche seitens der Auftragnehmerin erlöschen in diesem Fall.
  4. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist durch die Auftragnehmerin ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Kunden zu liefernden Unterlagen im angegebenen Umfang (u. a. Ausgangstext und alle erforderlichen Hintergrundinformationen, erhaltene ausgefüllte Briefingvorlage, notwendige Keywords, Bildmaterial) sowie die Einhaltung der Verpflichtungen nach II. (5). Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, verlängert sich die Lieferfrist angemessen. Die Auftragnehmerin teilt dies dem Kunden unverzüglich mit.
  5. Die Lieferung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Weg. Die Auftragnehmerin haftet nicht für den die Datenübertragung und evtl. hieraus resultierende Fehler. Mit Absendung der fertiggestellten Dienstleistung geht die Gefahr der Datenübermittlung auf den Kunden über. Der Kunde hat die Vollständigkeit der übersandten Texte zu prüfen.

VIII. Mitwirkungspflichten des Kunden

  1. Der Kunde verpflichtet sich, die Textgattung, den Inhalt, insbesondere sensible Themen, und den Verwendungszweck mitzuteilen. Für den Fall, dass der Kunde den durch die Auftragnehmerin lektorierten bzw. erstellten Text für einen anderen Zweck verwendet als den, für den er ihn in Auftrag gegeben hat, hat der Kunde keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Auftragnehmerin.
  2. Sofern der Kunde die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht, muss er dies der Auftragnehmerin, bei gleichzeitiger Übermittlung der erforderlichen Unterlagen, schriftlich bekannt geben, ebenso bei fremdsprachigen Begriffen und Fachwörtern. Besondere Schreibweisen, die vom jeweils aktuellen Duden abweichen und nicht korrigiert werden sollen, bedürfen ebenfalls einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung seitens des Kunden.
  3. Die zur Verfügung gestellten Ausgangstexte und Unterlagen müssen der Auftragnehmerin vom Kunden vollständig, leserlich und in einer verständlichen Form vorgelegt werden.
  4. Sofern der Kunde diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nach Ausführung des Auftrages nicht mehr geltend machen, die Auftragnehmerin habe den Auftrag nicht entsprechend seinen Wünschen ausgeführt.

IX. Vertraulichkeit

  1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle Daten streng vertraulich zu behandeln und sie nur zu Zwecken der vereinbarten Leistungen zu verwenden. Daten werden nur nach schriftlicher Genehmigung des Kunden an Dritte weiterzugeben, z. B. zur Auftragserledigung durch Dritte. Dies gilt auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit.
  2. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, eine Sicherungskopie der erbrachten Leistung auch nach Fertigstellung des Auftrags aufzubewahren. Eine Verpflichtung besteht jedoch nicht.
  3. Aufgrund der Kommunikation in elektronischer Form zwischen der Auftragnehmerin und dem Kunden kann keine vollständige Vertraulichkeit garantiert werden. Bei der elektronischen Übermittlung von Daten kann nicht sichergestellt werden, dass diese Daten während der Übermittlung nicht von Dritten eingesehen werden können. Die Auftragnehmerin haftet für Fälle von unautorisiertem Zugriff auf die elektronische Kommunikation und die Folgen nicht.

X. Mängelhaftung

  1. Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen. Wünscht der Kunde nach einer Korrekturphase bzw. der Freigabe von Konzeption und Text Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Die Auftragnehmerin behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
  2. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Bearbeitung mit größter Sorgfalt durchzuführen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wird keinerlei Haftung übernommen. Die Auftragnehmerin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  3. Lektorat: Beanstandungen sind vom Kunden innerhalb einer Frist von vierzehn Kalendertagen nach Lieferung schriftlich zu reklamieren und zu spezifizieren. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als akzeptiert. Wurden bei einem Lektorat weniger als 90 % der Rechtschreib- und Grammatikfehler beseitigt, hat der Kunde das Recht auf kostenlose Überarbeitung innerhalb einer angemessenen Frist. Weitergehende Ansprüche einschließlich Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung sind ausgeschlossen. Wenn der Kunde Vorschläge seitens der Auftragnehmerin im Rahmen des Lektorats (Vorschläge zu Inhalt, Stil, etc.) oder der Formatierung ablehnt, so ist dies als Grund für Reklamationen ausgeschlossen.
  4. Text: Ein nach Auffassung des Kunden mangelhaft erfüllter Auftrag ist vom Kunden umgehend, spätestens jedoch innerhalb von vierzehn Kalendertagen, schriftlich gegenüber der Auftragnehmerin zu reklamieren und zu spezifizieren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Tages, an dem der korrigierte bzw. erstellte Text dem Kunden zugegangen ist. Dies umfasst auch im Vertrag vereinbarte Feedbackschleifen. Erfolgt innerhalb dieser Frist kein schriftlicher detaillierter Einwand, so gilt der Auftrag als vertragsgemäß durchgeführt.
  5. Eine durch den Kunden gewünschte Nachbesserung im Rahmen einer Feedbackschleife umfasst keine Autorenkorrekturen. Für Änderungen der Aufgabenstellung an einem bereits gesetzten Text durch den Kunden wird die Auftragnehmerin ein gesondertes Angebot an den Kunden erstellen und die zusätzlichen Leistungen in Rechnung stellen.
  6. Eine Nachbesserung ist ausgeschlossen bzw. kostenpflichtig, wenn die Abweichungen durch den Kunden selbst verursacht worden sind, z. B. durch unrichtige bzw. unvollständige Informationen oder nach einer ersten Korrektur gemäß der schriftlichen Reklamation eine weitere Korrektur vom Kunden gewünscht wird. Diese sind auch kostenpflichtig, falls die Anzeige später als vierzehn Kalendertage nach Erhalt der Arbeiten an die Auftragnehmerin gerichtet wird. In diesem Fall wird die Auftragnehmerin ein gesondertes Angebot an den Kunden erstellen und die zusätzlichen Leistungen in Rechnung stellen. Eine angemessene Nachbesserungsfrist beginnt mit dem Zeitpunkt des Eingangs der Reklamation bzw. des Nachbesserungswunsches in Textform.
  7. Die Mängelhaftung ist ausgeschlossen, sofern der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt.

XI. Schadensersatz und Haftungsbeschränkungen

  1. Alle Schadensersatzansprüche gegen die Auftragnehmerin sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, der Höhe nach auf den Nettorechnungsbetrag beschränkt. Bei Nettorechnungsbeträgen von unter 100 € wird die Haftung abweichend von Satz 1 auf 100 € begrenzt.
  2. Eine Schadensersatzpflicht tritt nur ein, wenn der Schaden durch ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln der Auftragnehmerin verursacht worden ist. Eine Haftung für entgangenen Gewinn und Folgeschäden o. ä. wird ausgeschlossen.
  3. Sofern die Auftragnehmerin eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden abgeschlossen hat, so sind Schadensersatzansprüche der Höhe nach auf den Betrag begrenzt, welchen die Versicherung im konkreten Fall ersetzt.
  4. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal aus welcher Ursache (bspw. durch elektronische Datenübertragung, Viren und andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilität in Hard- oder Software, den Postweg usw.).
  5. Ferner haftet die Auftragnehmerin nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte (bspw. Verletzung des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter, Straftaten oder verfassungsfeindliche Äußerungen). Werden der Auftragnehmerin erst nach Abschluss des Vertrages solche Inhalte bekannt, so hat sie das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Die bis dahin erbrachten Leistungen zahlt der Kunde im vollen Umfang.
  6. Verlangt der Kunde die Verwendung seiner Fachterminologie, ist die Auftragnehmerin insoweit von jeglicher Haftung befreit.
  7. Die Auftragnehmerin übernimmt keine rechtliche Prüfung der Texte. Sie haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit und die markenrechtliche Eintragungsfähigkeit ihrer Arbeiten.
  8. Die Haftung für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde die Leistung ungeprüft weitergegeben hat, ist ausgeschlossen.
  9. Für Folgen, die sich aus der Weiterverwendung der bearbeiteten Texte ergeben oder ausbleiben (z. B. das Zustandekommen von Arbeits- oder Verlagsverträgen), ist die Haftung ebenfalls ausgeschlossen.
  10. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Leistungsausfälle oder Verzögerungen in Folge höherer Gewalt und aufgrund unvorhersehbarer vorrübergehende von ihr nicht zu vertretene Leistungshindernisse, insbesondere Streik und Aussperrung sowie Ausfall von Kommunikationsnetzen.
  11. Die Haftung für Schäden, die in Folge der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Auftragnehmerin durch die fehlerhafte Speicherung oder Übermittlung von Daten durch die Auftragnehmerin oder durch die Auftragnehmerin verschuldeten Untergang von Texten und Unterlagen entstanden sind, ist der Höhe nach begrenzt. In jedem Fall ist die Haftung auf den vereinbarten Gegenwert des Auftrages beschränkt.
  12. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse- und beschränkungen gelten im gleichen Umfang zu Gunsten der Organe gesetzlicher Vertreter, Angestellten und sonstige Erfüllungsgehilfen von der Auftragnehmerin.

XII. Urheberrecht und Nutzungsrecht

  1. Alle Texte und Konzepte der Auftragnehmerin unterliegen dem Urheberrechtsgesetz. Die Urheberrechte verbleiben bei der Auftragnehmerin.
  2. Die Nutzungsrechte an den von der Auftragnehmerin erstellten Texten werden nach individueller Vereinbarung eingeräumt. Soweit nichts Anderes vereinbart ist, wird das mehrfache Nutzungsrecht eingeräumt.
  3. Eine Weitergabe der eingeräumten Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Vereinbarung.
  4. Die Einräumung der Nutzungsrechte erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung.

XIII. Korrektur, Produktionsüberwachung und Belegmuster

  1. Vor Ausführung der Vervielfältigung kann die Auftragnehmerin Korrekturmuster einfordern, wenn nicht anders vereinbart.
  2. Die Produktionsüberwachung durch die Auftragnehmerin erfolgt nur aufgrund besonderer Vereinbarung.
  3. Von allen vervielfältigten Arbeiten überlässt der Kunde der Auftragnehmerin mindestens 3 einwandfreie Belege bzw. digitale Dokumente unentgeltlich. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, diese Muster zum Zwecke der Eigenwerbung (auch als Referenz auf der eigenen Website) zu verwenden.

XIV. Bearbeitungsrecht und Urheberbenennung

  1. Sofern nichts anderes vereinbart, erhält der Kunde sämtliche Bearbeitungsrechte am Text. Die Auftragnehmerin wird die Zustimmung nur aus berechtigten Gründen verweigern. Als berechtigter Grund gilt insbesondere die Entstellung des Textes.
  2. Die Auftragnehmerin hat das Recht, bei jeder Vervielfältigung oder Verbreitung des Textes als Urheberin genannt zu werden. Eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung dieses Rechts auf Namensnennung berechtigt die Auftragnehmerin zum Schadenersatz.
  3. Der Kunde ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Auftragnehmerin im Impressum seines Werks zu erwähnen.

XV. Künstlersozialkasse

  1. Ich weise darauf hin, dass Unternehmen, die regelmäßig kreative Leistungen einkaufen, gesetzlich verpflichtet sind, eine prozentuale Abgabe der in Rechnung gestellten Kreativleistung an die Künstlersozialkasse (KSK) zu leisten – und zwar unabhängig davon, ob der/die Kreative Mitglied in der Künstlersozialkasse ist oder nicht. Die KSK ermöglicht es u. a., dass Kreative moderatere Stundensätze anbieten können, als Sie bspw. Handwerker oder andere freiberufliche Dienstleister berechnen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater oder unter www.kuenstlersozialkasse.de

XVI. Schlussbestimmungen

  1. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen Auftragnehmerin und Kunde gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Ort des Geschäftssitzes.
  2. Sollten eine oder mehrere Klauseln dieser AGB rechtsunwirksam sein, berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Klauseln. Vielmehr wird die rechtsunwirksame Klausel durch eine rechtswirksame Klausel ersetzt, die der unwirksamen Klausel rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.

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